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Printmedien der Reisebranche haben es nicht mehr leicht, sich beim Leser zu behaupten. Online-Medien sind der Trend. Allein auf der ITB Berlin 2013 hatten sich 250 Reise-Blogger aus aller Welt akkreditiert und berichteten zeitnah. Seit Anfang des Jahres bedient nun mein Blog den Wissensdurst rund ums Reisen. Persönliche Erfahrungen, Gastronomie- und Hotel-Tipps, News u. Pressemeldungen sowie Inspirationen und Reiseführer, jetzt auch per Suchwort schnell zu finden im: blog.Liebhaberreisen.de
Lesen Sie auch meine Artikel in der Huffington Post Deutschland


Iris HammelmannDie freie Journalistin und Buchautorin Iris Hammelmann

Hier lesen Sie Auszüge aus Reportage der freien Journalistin und Buchautorin Iris Hammelmann, Jahrgang 1967, in Norddeutschland an der Ostseeküste lebend. Neben ihren Büchern zu vor allem heilkundlichen und sportlichen Themen schreibt sie Reisereportagen für die Bild-Gruppe, den Rheinischen Merkur und Motorradzeitschriften. Neben Italien liegt ihr Reiseschwerpunkt in Kanada. Vor allem Aktiv- und Erlebnisthemen werden von ihr bearbeitet.

Reportagen, Anfragen und weitere Infos via: www.wortmeer.de


Sardiniens Klassiker, die Festungen - Nuraghen

Um die Besichtigung mindestens einer Nuraghe kommt der Sardinienurlauber unmöglich herum. Sind die Überreste von rund 7.000 dieser Turmbauten doch klassisch für die frühe Geschichte der Insel. Den archäologischen Höhepunkt bildet zweifelsfrei die Anlage Su Nuraxi, die 1956 entdeckt wurde. Von Orroli, dem Ort der Hundertjährigen, ist die Festung Su Nuraxi nahe dem Dorf Barumini leicht mit dem Fahrrad zu erreichen. Mit dem Bau der insgesamt über 1.000 qm großen Anlage wurde etwa um 1200 v. Chr. begonnen. Beeindruckend, dass die ohne Mörtel oder andere Bindematerial aufgetürmten Basaltbrocken

Weiter: noch heute bis zu einer Höhe von knapp 15 Metern übereinander liegen. Schmale Gänge und Treppen führen in die verschiedenen Stockwerke des Mittelturms und in ein von meterdicken Gesteinswänden geschütztes Gewölbe. Auch Wohnhäuser mit Fragmenten von steinernen Sitzbänken, Herden, Öfen und Ölmühlen sind zu bestaunen.


Den sardischen Hirten und deren Ovile ganz nah

Wer an Sardinien denkt, mag zunächst traumhafte weiße Strände vor sich sehen. Die gibt es natürlich. Doch die Sarden waren ursprünglich weniger ein Volk von Fischern, die am Wasser lebten, sondern ein Hirtenvolk, das sich in die Berge zurückzog. Bereitwillig gewähren auch heute die Hirten den interessierten Touristen heute einen Einblick in ihren Alltag. Schon der Anblick des „Ovile Piras“, einer alten typischen Schäferbehausung inmitten von Ställen und kleinen eingezäunten Parzellen, versetzt zurück in eine ferne Vergangenheit. Um die steingedeckte Rundhütte zu betreten, muss man den Kopf einziehen. Das Innere teilt sich auf

Weiter: in eine Küche und einen Wohnraum mit Kamin. Von der Decke hängen Käse und Würste. Volkstümlichen Touristen-Schnick-Schnack muss man hier nicht befürchten, dafür darf man authentisches Leben der Sarden erwarten, wie es sich seit Hunderten von Jahren nicht verändert zu haben scheint. Paolo röstet Ziegenkäse am offenen Feuer, der schlichte Holztisch biegt sich unter der Last von Schinken, Salami, sardischem Brot, Fenchel, Tomaten, Gurken und Ricotta. Alles frisch geerntet oder selbst hergestellt. Unerschrockene können Caglio probieren, einen Käse, der direkt im Magen eines Zickleins gereift ist und auch darin serviert wird.


Das Golgo-Plateau – ein Eldorado für Outdoor-Freaks

Sardinien ist Paradies für Wanderer, Genuss-Radler und Mountainbiker. „Viele finden es anstrengender, auf Sardinien zu wandern, als zu Fuß in Nepal unterwegs zu sein. Die Insel ist einfach sehr steinig“, erzählt Lisa Dell vom Tourenanbieter Keya. Auch Radfahrer finden hier ein Eldorado voller Herausforderungen. Mountainbike-Fans können sich beispielsweise auf dem Golgo-Plateau im Osten der Insel austoben. Schotterwege und felsige Senken führen aus dem Ort Baunei vorbei an der verträumten San Pietro-Wallfahrtskirche aus dem 16. Jahrhundert zum Voragine del Golgo. Das ist mit 270 Metern das tiefste Karstloch Europas.

Weiter: Eine blinde Rattenart lebt hier, die es sonst nirgends auf der Welt gibt. Ginster, Stein- und Korkeichen bestimmen das Bild. Neben dem Fahrtwind hat der Biker das ewige Klingeln der Glöckchen, mit denen frei lebende Schweine, Schafe und Esel gekennzeichnet sind, in den Ohren. Steile Anstiege über Kiespisten, rasante Abfahrten und felsige Passagen, auf denen es nur noch echte Profis im Sattel hält, wechseln sich ab. Viel Erfahrung, gutes Material und Helm, Knie- und Ellenbogenschutz sind unbedingt empfehlenswert. Weitere Infos via Iris Hammelmann


Sardinia Hike & Bike - Neue Initiative präsentiert Sardinien

Die Sarden haben den Ruf, verschlossen und misstrauisch zu sein. Kein Wunder, immer wieder im Laufe der Geschichte trieben Römer, Phönizier und Spanier sie im Inselinneren zusammen, jagten sie mit Bluthunden und wollten ihnen die zweitgrößte Mittelmeerinsel stehlen. „Wer über das Meer kommt, ist ein Dieb“ heißt deshalb auch ein sardisches Sprichwort. Gastfreundschaft ist den Bewohnern des rauen italienischen Eilands dennoch heilig. Wenn sie es auch nicht immer so zeigen können. Doch „Das wird jetzt alles anders“, verspricht Simone Scalas vom Consorzio Ventuno. „Sardinia Hike & Bike“ heißt seine Initiative

Weiter: die 2006 gegründet wurde, um Hotels und Anbieter von Wander- und Radtouren unter einen Hut zu bringen. „Bisher hat jeder seine eigene Zuppa gekocht. Zum Leidwesen der Urlauber“, erklärt Scalas. „Da konnte es schon mal passieren, dass einer aus Neid die Wegweiser des anderen abgebaut oder verdreht hat.“ Auch Hotels und Restaurants ohne Hinweisschilder waren bisher keine Seltenheit, Kartenmaterial für Touren auf eigene Faust Fehlanzeige. Das neue Netzwerk macht es endlich möglich, das unbekannte Sardinien mit seinen Hirtendörfern, Bergen und Stränden zu entdecken. Zu Fuß oder auf dem Rad. Allein oder bei einer geführten Tour. Exakte Wegbeschreibung und Kartenmaterial können von der Internetseite kostenlos heruntergeladen werden. Klasse: Die ausgewählten Unterkünfte sind auf Sportler perfekt eingestellt, Abstellmöglichkeiten für das Fahrrad und kleine Werkstatt meist inklusive. Weitere Infos über Unterkünfte, Tourenanbieter und Kartenmaterial via Iris Hammelmann


Traumhafte Unterkünfte und Restaurants sind echte Geheimtipps

Reich an Flair und Gastlichkeit ist das „omuAxiu“, ein seit 1600 in Familienbesitz befindliches Anwesen mit Museum und Restaurant. Von 300 Jahre alten Trachten bis zur 400 Jahre alten Traubenpresse gibt es viel zu entdecken. Der wahre Schatz ist jedoch die Hausherrin Antonia, die mit Brotkunst, hausgemachter Pasta und köstlichen Wildspeisen ihre Gäste verwöhnt. Sie ist die Seele des Hauses, gleichzeitig stolze Sardin und herzliche Gastgeberin, die ihr Wissen in Kochkursen weitergibt. Aber auch ein authentisches Rundhüttendorf, oder ein alter Familienbesitz können den Aufenthalt auf Sardinien unvergesslich machen.

Weiter: Ein authentisches Rundhüttendorf ist zum Beispiel das „Villaggio Antichi Ovili“. Nur sieben Zimmer stehen in den runden Bungalows aus Basaltstein und Holz zur Verfügung. Das Restaurant, ebenso wie die Hütten mit Stroh gedeckt, ist auch bei Einheimischen wegen der guten Küche und der unvergleichlichen Atmosphäre sehr geschätzt. Nichts gegen ein Strandhotel mit Meerblick, das dem Pauschalurlauber im Katalog angepriesen wird. Aber auch das gibt es auf Sardinien: Übernachten im Büro des Capitano in einer ehemaligen Carabinieri-Station.


Iris HammelmannDie freie Journalistin und Buchautorin Iris Hammelmann

Hier lesen Sie Auszüge aus Reportage der freien Journalistin und Buchautorin Iris Hammelmann, Jahrgang 1967, in Norddeutschland an der Ostseeküste lebend. Neben ihren Büchern zu vor allem heilkundlichen und sportlichen Themen schreibt sie Reisereportagen für die Bild-Gruppe, den Rheinischen Merkur und Motorradzeitschriften. Neben Italien liegt ihr Reiseschwerpunkt in Kanada. Vor allem Aktiv- und Erlebnisthemen werden von ihr bearbeitet.

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