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Printmedien der Reisebranche haben es nicht mehr leicht, sich beim Leser zu behaupten. Online-Medien sind der Trend. Allein auf der ITB Berlin 2013 hatten sich 250 Reise-Blogger aus aller Welt akkreditiert und berichteten zeitnah. Seit Anfang des Jahres bedient nun mein Blog den Wissensdurst rund ums Reisen. Persönliche Erfahrungen, Gastronomie- und Hotel-Tipps, News u. Pressemeldungen sowie Inspirationen und Reiseführer, jetzt auch per Suchwort schnell zu finden im: blog.Liebhaberreisen.de
Lesen Sie auch meine Artikel in der Huffington Post Deutschland


Dr. Jenny KreyssigDie Journalistin und Buchautorin Dr. Jenny Kreyssig

Hier lesen Sie Auszüge aus Artikeln der Münchnerin Dr. Jenny Kreyssik, Journalistin und Buchautorin. Ihre erste große Reisereportage schrieb sie für die Süddeutsche Zeitung vor mehr als 20 Jahren während eines Forschungsaufenthalts an der Universität Cambridge. Die promovierte Historikerin bereist seitdem die Welt und hat sich mit unzähligen SZ-Geschichten einen Namen gemacht. Frau Dr. Jenny Kreyssik schreibt für Zeitungen, Zeitschriften, Fachpublikationen und Online-Medien, wobei ihr Themenspektrum von Asien über Kultur und Wellness bis Ski reicht.

Anfragen nach Reportagen via: Dr.Jenny.Kreyssig@t-online.de


Genua - „La Superba“, eine verkannte Schönheit

Begeistert schilderten Schriftsteller des 19. Jahrhunderts ihre Eindrücke: „Ich hätte nie geglaubt, dass ich einmal mit Liebe an diese Stadt zurück-denken würde“, schwärmte Charles Dickens. Und Gustave Flaubert stellte fest: „Jetzt bin ich in einer schönen Stadt, in einer wirklich schönen Stadt: Genua.“Heutzutage weckt die ligurische Metropole an der Riviera eher widersprüchliche Reaktionen, denn sie ist als wichtigster Hafen Italiens auch voller Gegensätze. Seitdem Genua 2004 Kulturhauptstadt war, hat sich die verkannte Schönheit unter den italienischen Städten allerdings ganz schön herausgeputzt. Hinter den strengen Fassaden tauchen ...

Weiter: ... vornehme Innenhöfe und prachtvoll ausgeschmückte Räume mit reichen Kunstschätzen auf, wie zum Beispiel die Gemäldegalerien im Palazzo Rosso und Palazzo Bianco. Nach dem Kunstgenuss tut es gut, mit dem Aufzug auf eines der Aussichtsplateaus hinaufzufahren und von oben über die Dächer und Türme zu schauen bis zum Hafen und aufs Meer hinaus: Dann liegt einem La Superba, die Stolze, zu Füßen und man stimmt Richard Wagner zu, der einmal sagte: „Genua ist unbeschreiblich schön, prächtig, charakteristisch.


Fresken unter freiem Himmel – Stadt und Provinz Treviso

Leonardo Emo war ein cleverer Mann. Vor mehr als 400 Jahren ließ der venezianische Patrizier auf seinem Landgut westlich von Treviso ein fremdartiges Getreide aus Amerika anbauen. Ohne diese ertragreiche Pflanze würden die Italiener womöglich noch heute ihre Polenta , wie zur Zeit der Etrusker, aus Hirse oder Weizen kochen. Emo aber war einer der ersten, der Mais anbaute. Damit begann rund um Venedig die blitzartige Karriere dieses neuen Lebensmittels. „Die bemalte Stadt“ wird Treviso genannt, weil rund 300 Bauwerke kunstvoll geschmückt sind. Einem Freskenzyklus unter freiem Himmel gleich finden sich immer ...

Weiter: ... wieder in Arkadengängen und an Häuserfassaden bunte Wandbilder in geometrischen Mustern, mit großen Blumen, kleinen Putten oder historischen Gestalten. Eine witzige Überraschung taucht in der Via Canova auf: Im Innenhof der Casa da Noal sprudelt ein Busenbrunnen. Aus den Brüsten der „Fontana delle Tette“ soll früher jeder neu gewählte Bürgermeister den Einwohnern Wein angeboten haben. Heute fließt aus dem Busen allerdings nur noch Wasser.


Zu Gärten, Grotten und Kutten – in die Region Latium

Päpste und Kardinäle wussten schon immer, wo es am schönsten ist. Nicht im Himmel, sondern auf Erden. Sie ließen sich ihre Residenzen dort anlegen, wo die Landschaften besonders reizvoll, die Aussicht imposant und die Luft am besten war. Wenn die Natur es einmal nicht ganz so perfekt eingerichtet hatte, halfen sie einfach noch etwas nach und fügten ihrem irdischen Paradies zauberhafte Gärten und weitläufige Parks hinzu. Als einer der schönsten Gärten Italiens gilt der der Villa Lante in Bagnaia nordöstlich von Viterbo in Latium. Nur ein paar Kilometer entfernt liegt Bomarzo, ein ganz andersartiger Garten.

Weiter: Einen „Parco dei Mostri“, einen Park mit Ungeheuern, ließ der Fürst und Mäzen Vicino Orsini im 16. Jahrhundert anlegen. Er ähnelt eher einem englischen Landschaftsgarten - mit ursprünglichem Baumbestand und Fels-Skulpturen. Darin begegnen dem Besucher wilde und böse Gestalten: Ein Gigant, der einen Menschen zerreißt, ein riesiges Höllenmaul, ein Fabeltier, das gegen Panther und Löwe kämpft, und Frauen in Drachen- und Schlangengestalt. Was mögen diese Monster und Fratzen wohl bedeuten?


Skulpturen, Schweinsragout und Sandstrand in der Maremma

Eine überdimensionale Hand ragt in den Himmel, weit aufgerissene Augen funkeln im Sonnenlicht und aus einem riesigen, offenen Mund sprudelt Wasser in einen Drachenbrunnen. Die monumentalen Skulpturen der Bildhauerin Niki de Saint Phalle entführen in eine knallig bunte, verspielte und wundersame Welt, die im äußersten Süden der Toskana liegt: in den Figurenpark Giardino dei tarocchi, den Tarot-Garten. Die französisch-amerikanische Künstlerin hatte dort fast zwei Dutzend Tarot-Karten zu überlebensgroßen und zum Teil begehbaren Plastiken mit zahllosen farbigen Mosaiksteinchen und blinkenden Spiegelteilchen geformt.

Weiter: Tief im Süden der Region wartet der „Parco Naturale della Maremma“, rund 100 Quadratkilometer groß, mit einer von Menschen gestalteten Wildnis aus Deichen, Kanälen und Anpflanzungen auf, die sehr ursprünglich wirkt. Zwischen Pinienhainen, Weideflächen, dem Schilfgürtel und Dickicht der Macchia sind hier Rinder, Pferde, Reiher, Kraniche, Wildschweine und Hirsche heimisch. Am Sandstrand lädt das Meer Parkbesucher zu einem erfrischenden Bad ein. Und hier und da ragt noch ein mittelalterlicher Wehrturm empor, von dem aus der Blick über das glitzernde Wasser bis zu den vorgelagerten Inselchen schweift.


Die Kapitolinischen Museen in Rom

Der Antike ins Angesicht schauen. Was für ein Blickfang: Mit großen Augen sieht Kaiser Konstantin die Besucher an, sein riesiger Kopf aus weißem Marmor steht in einem Innenhof an die Wand gelehnt, daneben zwei überdimensionale Füße, Teile der Arme und eine Hand, deren Zeigefinger nach oben weist. Touristen, die wie Zwerge vor den kolossalen Fragmenten wirken, ziehen vorbei und fotografieren sich gegenseitig vor dieser imposanten Kulisse. Die gigantischen Statuenteile Konstantins gehören zu den beeindruckendsten Exponaten in den Kapitolinischen Museen am Kapitolsplatz in Rom.

Weiter: Schließlich erwartet den Museumsgast die Reiterstatue des Kaisers Marc Aurel, majestätisch, charismatisch und in einer versöhnlichen Geste. Glück hatte dieses origniale Standbild nicht erst in jüngerer Zeit, als es restauriert wurde und nun geschützt in einem überdachten Innenhof steht – auf dem Kapitolsplatz befindet sich nur eine Kopie. Schon viel früher verdankte die berühmte Statue ihre Rettung einer Verwechslung: Die Christen hielten den Reiter nämlich für den ersten christlichen Kaiser Konstantin, der segnend seine Hand über das Volk hält. Ein segensreicher Irrtum, der die Statue vor der Zerstörung bewahrte.


Dr. Jenny KreyssigDie Journalistin und Buchautorin Dr. Jenny Kreyssig

Hier lesen Sie Auszüge aus Artikeln der Münchnerin Dr. Jenny Kreyssik, Journalistin und Buchautorin. Ihre erste große Reisereportage schrieb sie für die Süddeutsche Zeitung vor mehr als 20 Jahren während eines Forschungsaufenthalts an der Universität Cambridge. Die promovierte Historikerin bereist seitdem die Welt und hat sich mit unzähligen SZ-Geschichten einen Namen gemacht. Frau Dr. Jenny Kreyssik schreibt für Zeitungen, Zeitschriften, Fachpublikationen und Online-Medien, wobei ihr Themenspektrum von Asien über Kultur und Wellness bis Ski reicht.

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