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ecomostro - die zwei Seiten eines früheren LandschaftsparadiesesIm aktuellen GEO SAISON Toskana 2007 legt Klaus Wagenbach in seiner Nahaufnahme den Finger in die frische Wunde: ... Fährt man von Montepulciano in Richtung Monticchiello, so kommt man in eine der schönsten Gegenden der Toskana ... das war einmal, denn auf dem beschriebenen Weg geht es heute so weiter: ... zur rechten Seite, gleich neben der berühmtesten Zypressenallee in der Schlangenlinienkurve, die bis dato auf Postkarten, in Kalendern, Bildbänden, Kinofilmen und TV-Spots für die landschaftliche Schönheit der südlichen Toskana stand, ragt das ecomostro, das Musterbeispiel eines Bauskandals gen Himmel. Pienza – einst als Idealstadt in der Früh-Renaissance erschaffen... ist stolz auf sein Bilderbuch-Panorama hinab ins Tal Val d' Orcia und hinauf bis zum Monte Amiata, dem heiligen Berg der Toskaner. Jedoch aus entgegengesetzter Richtung, hinüber nach Monticchiello, UNESCO- Weltkulturerbe-Naturpark-Region, sitzt dem Idyll nun ein Monstrum im Nacken, das ecomostro von Monticchiello, für das sich der Bürgermeister von Pienza, Il sindaco Marco del Ciondolo persönlich zu verantworten hätte, würden die Toskaner nicht sowieso immer wieder Links wählen. Ein Musterbeispiel eines Bauskandals, dessen Folgen für die Natur und den Kulturtourismus in dieser Region noch nicht abzusehen sind.
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