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Malerische Natur der Toskana - Val d’Orcia

Toskana fürs Auge - die Magie der Val d’Orcia

Hier findet sich malerische Natur versöhnt mit historischer Kultur, denn was den Reiz dieses südlich von Siena gelegenen Naturparks Val d’Orcia am Fuß des Monte Amiata ausmacht, sind seine Weite und der Himmel, das stündlich wechselnde Schauspiel von Wolken und Licht, sowie die Schönheit der hügelreichen Äcker und Felder mit nur hier so zahlreichen einzeln und in Gruppen stehenden Zypressen, uns vertraut aus Film- und TV-Szenen, ständig als Kulisse für Kino- und Werbefilme, Fotoshootings und Live-Events wie z.B. die Mille Miglia. Aber bereits die traditionellen Kulturfeste dieser Region sind für Reisende ein visuelles Feuerwerk.

Dies spiegelt sich auch in den Bildern aus jener Gegend wider, die eine magische Wirkung auf uns ausüben. In der Val d’Orcia finden sich tatsächlich viele der Fotomotive, die das schöne Klischee der Toskana mit geprägt haben. Und mitten drin, aber noch weiter südlich von der Crete Senesi gelegen, zwischen der zwei alten wegen ihrer großen Weine berühmten Orte Montalcino und Montepulciano, thront nun Pienza in 491 Metern über dem Meer, ein seit der frühen Renaissance bekanntes, heute für den Verkehr gesperrtes Bergdorf, in dessen verträumter Altstadt trotz des mittäglichen Durch- gangstourismus, die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Auf der kleinen, doch größer wirkenden Piazza vor dem Dom warten astronomische und architektonische Geheimnisse auf den Besucher.

1405 wurde hier Enea Silvio Piccolomini geboren, als das Dorf noch Corsignano hieß. 1458 auf dem Höhepunkt seiner Blitzkarriere zum Papst gewählt, nannte er sich fortan Pius II. , also der Heilige; und ließ sogleich sein Pienza, die Stadt des Pius bauen. Heute erleben wir einen Ausblick rechts und links am Dom vorbei und von der Stadtmauer aus, über das gesamte Tal bis hinüber zum heiligen Berg der Toskaner, ganz so wie der Humanist Pius II. seiner Zeit weit voraus, die Natur visuell in das alltägliche Stadtleben neu einbezog.

Im Mai wandern, radeln und reiten Naturfreunde über die „weißen Straßen“, die urtypischen Wege zwischen den Höfen. Motorräder und Cabriolets summen zwischen Zypressen die Straßen entlang. Am 13. Mai, der Festa dei fiori, wenn Pienza sich in einen üppig bunten Blumenmarkt verwandelt, dann schaukeln die 373 Oldtimer der Mille Miglia zwischen Mohnfeldern, gelbem Ginster und Raps die Kurven bis zum Stadttor hinauf. Diese sich jährlich wiederholende 1.000 Meilen-Rallye quer durch halb Italien wechselt zwar die Routen, führt aber immer durch den Corso des gleichnamigen Architekten Bernardo „il Rossellino“ von Pienza.

Die saisonale Küche lässt sich mittags wie abends im Freien genießen. Sehr typisch und günstig zum Beispiel im Sette di Vino in Pienza. In der Osteria wird rustikal aufgetischt. Mittags unterm Sonnen-schirm kommt man da schon mal ins Schwitzen. Wer es heißer mag, badet in den 35° C warmen Thermalquellen des nahen Bagno Vignoni. Bereits die Etrusker kannten die heilende Wirkung des aus dem erloschenen Vulkan des Amiata sprudelnden Wassers und auch Pius II. suchte hier seine Leiden zu lindern. Heute findet man im neuen fünf Sterne Spa Hotel Adler Thermae den größten Komfort für Leib, Seele und Augen, mit unvergesslichem Blick in die traumhafte Val d'Orcia, aus dem quellfrisch gespeisten Pool direkt vor seinem Appartement. Reiseführer

Günstige Flüge:
www.Lufthansa.com: HH - Roma

Fahrzeit:
Mit Mietwagen von Pisa, bzw. Roma nach Pienza: ca. 2 Std., von Firenze ca.1,5 Std.
Mit dem PKW via Autostrada A 1 Firenze - Roma bis Ausfahrt Chiusi, dann Richtung Pienza.

Schönstes Hotel:
www.adler-thermae.com

Mitbringsel:
vakuumverpackter Pecorino di Pienza

Naturpark:
www.parcodellavaldorcia.com

Allgemeine Italien-Infos:
www.enit.de ENIT Frankfurt, Tel.: 069 / 23 28 94

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